Wichtig für Arbeitgeber: Informationspflichten bei der Betriebsrente

In der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) wird schon länger diskutiert, wie viele Informationen ein Arbeitgeber seinen Beschäftigten zur Betriebsrente, insbesondere in Form einer Entgeltumwandlung (= Rechtsanspruch des Arbeitnehmers), zukommen lassen muss.

Durch den neuen Pflichtzuschuss des Arbeitgebers zur Entgeltumwandlung nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ist die bAV seit Jahresanfang wieder in den aktuellen Fokus gerückt.

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Die betriebliche Altersvorsorge für rentennahe Mitarbeiter ab 50

Keine Beitragspflicht für Kleinstrenten und einmalige Kapitalzahlungen

Viele rentennahe Mitarbeiter mit einem Lebensalter von 50 Jahren und mehr stellen sich die Frage:
„Lohnt sich die betriebliche Altersversorgung (bAV) für mich noch?“
Obwohl die Laufzeiten der bAV für Mitarbeiter rentennaher Jahrgänge bei Neueinrichtung nur noch gering sind, kann die Vorsorge gerade für diese Mitarbeiter trotzdem sehr sinnvoll sein.

Grundsätzlich gilt für pflichtversicherte Rentner:
Für Leistungen aus der bAV sind Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung fällig – nicht jedoch für Kleinbeträge.

Betriebsrenten und andere Versorgungsbezüge werden nur dann verbeitragt, wenn sie einen Mindestbetrag übersteigen.
In 2019 sind monatliche Betriebsrenten bis 155,75 € und einmalige Kapitalauszahlungen aus der BAV bis 18.690,00 € beitragsfrei
(§ 18 SGB IV, § 226 – 229 SGB V). Die Betragshöchstgrenzen sind dynamisch. In den letzten 12 Jahren haben sie sich jedes Jahr um ca. 2% erhöht.

Werden in der bAV die Versorgungsbezüge für die rentennahen Mitarbeiter ab 50 auf die Betragshöchstgrenze angepasst, können die Mitarbeiter eine beitragsfreie Rente oder Kapitalabfindung erhalten.
Unter Berücksichtigung des Arbeitgeberzuschusses gemäß Betriebsrentenstärkungsgesetz sowie der Steuer- und Sozialversicherungsersparnis bei einer Entgeltumwandlung bauen sich rentennahe Mitarbeiter ab 50 eine lukrative Versorgung auf.
Die komplette Altersrente lässt sich mit Beachtung der Betragshöchstgrenzen sicher nicht ausfinanzieren. Mit einer entsprechenden Kapitalabfindung können sich rentennahe Mitarbeiter ab 50 jedoch größere Anschaffungen für die Rentenzeit finanzieren.

FAZIT:

Rentennahe Mitarbeiter können sich mit relativ überschaubaren Beiträgen aufgrund der kurzen Restlaufzeit noch eine höchst
interessante Kapitalanlage über die betriebliche Altersversorgung finanzieren.

Beispielrechnung

Bundesverfassungsgericht kippt Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bei Rentenzahlungen einer privat fortgeführten Pensionskasse

In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Urteil hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass auf den „privaten Teil“ einer vom Arbeitnehmer nach seinem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis fortgeführten Pensionskassenversorgung keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen sind. Durch das Urteil wird eine wesentliche Schlechterstellung einer Pensionskassenversorgung im Vergleich zur Direktversicherung beseitigt. Bei Fällen, in denen der Arbeitnehmer aber nicht alleiniger Vertragspartner der Pensionskasse geworden ist (bspw. bei einer privaten Fortführung im Rahmen der Elternzeit), bleibt die doppelte Verbeitragung weiterhin zulässig.

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Betriebsrentenstärkungsgesetz passiert den Bundesrat

Das kürzlich vom Deutschen Bundestag verabschiedete Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) passierte am 07.07.2017 final den Bundesrat und wird am 01.01.2018 in Kraft treten.

Mit diesem Gesetzespaket soll durch gezielte Maßnahmen im Arbeits-, Sozial- und Steuerrecht eine weitere Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) erreicht werden, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen sowie bei Geringverdienenden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über wesentliche Neuerungen bieten:

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Direktzusagen unter Druck – die klassische Form der Geschäftsführerversorgung in der Niedrigzinsphase

Auch an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) geht das Niedrigzinsniveau nicht spurlos vorüber. Insbesondere bei Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern eigene Zusagen (sogenannte Direktzusagen) erteilt haben, belastet das aktuelle Zinsumfeld zunehmend die Bilanzen. Der Hauptgrund hierfür ist vor allem der dynamische Marktzins, mit dem die Unternehmen seit 2010 in der Handelsbilanz ihre Rückstellungen bewerten müssen. Der Höhepunkt ist dabei noch lange nicht erreicht.

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Zeitwertkonten – flexibel in die Rente gehen

Die demographische Entwicklung trifft die Arbeitgeber in Deutschland mit voller Wucht.

Mit der neuen abschlagsfreien Altersrente ab dem 63. Lebensjahr hat sich die Lage am Arbeitsmarkt für Arbeitgeber nicht verbessert.

Die neue Renteneintrittsmöglichkeit wird durch viel mehr Arbeitnehmer genutzt, als angenommen. Es trifft vor allem die Gruppe der gut ausgebildeten Facharbeiter.

Damit fehlen für die Arbeitgeber diese Arbeitnehmer. Was auch zu beobachten ist, dass es heute nicht mehr eine langjährige Bindung eines Arbeitnehmers an einem Unternehmen gibt. Gerade junge Arbeitskräfte suchen sich immer öfter und in kürzeren Zeitintervallen einen neuen Arbeitgeber aus. Für einzelne Wirtschaftszweige wird diese Entwicklung zur Existenzbedrohung. Zum einen sind nicht genügend Arbeitskräfte vorhanden und zum anderen wird der Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte immer härter.
Arbeitgeber müssen sich heute schon überlegen, wie sie Mitarbeiter im Betrieb halten oder neue Bewerber von sich überzeugen können.  Die klassischen Angebote, wie eine betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsmanagement und materielle Anreize sind nur eine von vielen Maßnahmen, um potentielle Bewerber in Betriebe zu locken.

Ein weiteres Mittel für ein attraktives Arbeitgeberangebot ist, dass dem Arbeitnehmer zur Abdeckung persönlicher Lebenslagen oder einem vorzeitigen Rentenbeginn, die Einrichtung eines Zeitwertkontos angeboten wird.

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Ihre Finanzen 2015

Zu Beginn des Jahres 2015 sind einige Gesetze in Kraft getreten, die finanzielle Auswirkungen auf die privaten Finanzen haben. Weitere folgen im Jahresverlauf. Wir geben Ihnen einen Überblick.

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DAX®-Rente

Die gesetzliche Rentenversicherung wird in Zukunft nur noch eine Grundabsicherung leisten können. Private Vorsorge ist deswegen unumgänglich. Doch dabei gilt es, die richtige Balance zwischen Renditechancen und Sicherheit zu finden.

Wir bieten Ihnen ein innovatives Vorsorgeprodukt, bei dem Sie keine Verluste befürchten müssen und gleichzeitig von guten Renditechancen profitieren – die NÜRNBERGER DAX®-Rente*.


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Trotz schwieriger Kapitalmarktlage bietet die NÜRNBERGER auch für 2015 eine attraktive Überschussbeteiligung

Rechnungszins:             1,25 %
Zinsüberschuss:             2,25 %
Schlussüberschuss ca.  0,40 %
Gesamtverzinsung ca. 3,90 %

Zusätzlich wird der Kunde noch an Bewertungsreserven beteiligt.

6,8 % Gesamtverzinsung für alle Konzept-Rententarife im Jahr 2015

Kurz und bündig: Die Gesamtverzinsung (Rechnungszins + deklarierte Überschussbeteiligung) für die Konzept-Rententarife beträgt im Jahr 2015 6,8 %.

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